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Haus aus Schlamm
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Häuser aus Schlamm dank 3D-Druck
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Häuser aus Schlamm dank 3D-Druck

Rund eine Milliarde Menschen auf der Welt leben ohne festen Wohnsitz. Für eine schnelle Hilfe könnte jetzt ein neues Verfahren im 3D-Druck sorgen.

Häuser mit 3D-Druckern zu fertigen ist eigentlich nichts Neues. Erst kürzlich hat eine Firma aus Shanghai binnen eines Tages zehn Häuser ausgedruckt. Das Druckmaterial lässt sich als flüssiger Beton beschreiben, den das Unternehmen aus recyceltem Baumaterial herstellt.

3D-Druck mit Schlamm

Doch in den ärmsten Gegenden der Welt fehlt es nicht nur an solch einem Baustoff, sondern auch an einer geeigneten Infrastruktur. Dieses Problem löst der Einsatz von Schlamm und Naturfasern, da er nicht mehr transportiert werden muss. Bauen mit Schlamm ist eigentlich keine neue Erfindung, schon vor ca. 9000 Jahren fing die Menschheit damit an, jedoch bietet der 3D-Druck mit Schlamm ganz neue Vorteile. Der Schlamm wird von dem Drucker direkt in die richtige Form gepresst und spart damit an Platz und Zeit. Das Haus ist sofort bewohnbar, da man nicht mehr lange warten muss, bis die einzelnen Ziegel angetrocknet sind. Eine neue dreieckige Konstruktionsweise der einzelnen Bauteile macht die Häuser weitaus stabiler und fähig mehr Gewicht tragen zu können, als mit herkömmlichen Bauweisen. Die Häuser können bis zu 3 Meter hoch gebaut werden.

Diese neue Form des 3D-Drucks birgt nicht nur enorme Potenziale für die ärmsten Gegenden dieser Welt, sondern auch für eine Revolution im westlichen Häuserbau. 

Erst vor kurzem haben wir in diesem Zusammenhang über den Bau von Häusern mit Hilfe des 3D-Drucks berichtet. So macht es China möglich, Häuser ohne menschliche Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit herzustellen.