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Seitenansicht eines Wiesmann MF5

Wiesmann MF3, MF4 & MF5: Die Roadster-Legenden

Trotz ungewissem Comback: Die Legende Wiesmann ist Dank Dähler Design trotzdem quicklebendig: Bis zu 680 PS machen den Roadstern Beine!

Foto © Jordi Miranda

Klassisch, schick, unübertroffen exklusiv: jedes Modell, das in den Wiesmann-Werken zu Dülmen von Hand gefertigt wurde, erzählt eine faszinierende Geschichte. Kaum zu glauben eigentlich, dass die wunderschönen Roadster eigentlich noch gar nicht so alt sind. Erst 1993 konnten die Wiesmann-Brüder aus Dülmen mit dem MF30 ihren Erstling vorstellen.

Wiesmann: Die unsterbliche Roadster Legende aus Dülmen

Aber wen kümmert schon dieses schnöde Datum? Schließlich war der Erstling - wie auch die folgenden Modelle MF3, MF4 und MF5 - ein absolut zeitloser Roadster, der sich sofort einen festen Platz in den Herzen von Autofans aller Generationen sichern konnte. Dabei war bei Wiesmann längst nicht alles "von gestern": unter der Haube setzte man in Dülmen nämlich auf modernste Motorentechnik von BMW und erschuf so einen perfekten Hybriden aus zeitloser Anmutung und Fahrspaß ohne Retro-Abstriche.

Kein Wunder also, dass vielen PS-Begeisterten das Herz blutete, als im Januar 2014 scheinbar endgültig Schuss war für die Marke mit dem Gecko. Wiesmann ein toter Exot? Dass es dann doch anders kam, war den indischstämmigen Berry-Brüdern zu verdanken, die die marode Manufaktur im Münsterland kurzerhand aufkauften. Wiesmann hatte wieder eine Zukunft - und die schien strahlend. Zwei neue Modelle für 2017 wurden angekündigt. Zu sehen war von ihnen bisher freilich nichts.

Umso erfreulicher für Wiesmann-Freunde, dass sich die Schweizer von "Dähler Design & Technik" mit Nachdruck um die Pflege des Wiesmann-Erbes bemühen.

Die Firmenzentrale in Belp bei Bern ...