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Artikelbild BeschreibungSpeed and Drugs: Die Verstöße der Gumball-Rallye 20163085
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Speed and Drugs: Die Verstöße der Gumball-Rallye 2016
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Speed and Drugs: Die Verstöße der Gumball-Rallye 2016

Das Eldorado der Gumball 3000-Fahrer sollte eigentlich die deutsche Autobahn sein - wären da nicht die strengen Richtlinien und die Polizei die zur Kasse bittet.

Die Gumball-Rallye 3000 ist bekannt für schnelle Autos, heftige Partys und heiße Frauen. Eine Woche, nachdem die Teilnehmer Deutschland passiert haben, ziehen wir ein Fazit in Sachen Verstöße - und von denen gibt es jede Menge.

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Deutschland – Das Land ohne Limit?

Deutschland ist weltweit bekannt für die Autobahn. Natürlich wissen auch die Teilnehmer, dass es hier auf bestimmten Streckenabschnitten kein Tempolimit gibt – zumindest nicht für alle anderen. Denn eine der vielen Richtlinien, damit die Gumball 3000 überhaupt Deutschland durchfahren darf, ist die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h einzuhalten. Kein Wunder, dass da die Teilnehmer in die Röhre schauen. Denn Fahrzeuge wie ein Porsche 918 Spyder, ein Lamborghini Aventador und ein Ferrari F12 wollen von der Leine gelassen werden.

Die Gumball 3000 in Badem-Württemberg

Die ganze Macht der Polizei haben die Teilnehmer schon ab ihren Grenzübertritt in Luxemburg zu spüren bekommen. Während ihres kurzen Aufenthalts auf der Tuning World Bodensee in Friedrichshafen brachten es die 130 Gumballer laut auf ganze 62 Ordnungswidrigkeiten, wie die Polizei Baden-Württemberg vermeldet. Darunter 21 Geschwindigkeitsüberschreitungen, 17 Überholverstöße, 13 Verstöße wegen Fahrens ohne erforderliches Kfz-Kennzeichen. Die Blitzer-Krone in Baden-Württemberg trägt ein Teilnehmer, der mit 129 km/h in einer 70er-Zone erfasst wurde. Des Weiteren nahm die Fahrt für zwei Fahrer, die unter Drogeneinfluss standen ein vorzeitiges Ende. Ebenso für einen Teilnehmer, gegen den ein Fahrverbot bestand.

Halbwegs ruhige Weiterfahrt

Weiter ging es auf der Autobahn 96 Richtung München nach Bayern. Laut Informationen des Polizeiverbandes Schwaben gab es hier noch elf Anzeigen wegen Verlassens der vorgegebenen Fahrtstrecke, da sich scheinbar die Route, die vor Beginn der Rallye mit der Polizei abgestimmt wurde, geändert hatte. Ab da waren alle Teilnehmer brav unterwegs und ließen sich, von ein paar nicht weiter nennenswerten Ordnungswidrigkeiten einmal abgesehen, auf der Strecke nach Tschechien nichts weiter zu Schulden kommen.