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Frontansicht des Rolls-Royce Cullinan SUV.

Rolls-Royce Cullinan SUV: Ein Panzer für Fürsten

Über 600 PS soll Royces neuer Pomp-Laster Cullinan leisten. Ein Luxus-SUV? Diese Bezeichnung verbitten sich die Briten.

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Preisfrage: Was ist höchst exklusiv, wuchtig - und geheimer als so manches Staatsgeheimnis? Richtig: Rolls-Royces höchst exklusives SUV-Projekt, Codename "Cullian", standesgemäß benannt nach dem größten Diamanten, der jemals gefunden wurde.

Rolls-Royce Project Cullinan: Das SUV, das keines sein will

Ein SUV von der britischen Edelmarke? Für viele nicht weniger als ein Sakrileg. Denn das Wort "Zeitgeist" hat für die für gewöhnlich äußerst traditionsbewusste Royce-Klientel einen fast anrüchigen Beigeschmack. Der Cullian ist also ohne Zweifel eine heikle Gradwanderung für die britische BMW-Tochter, die sich freilich die verlockenden Einnahmemöglichkeiten des SUV-Segments nicht entgehen lassen will. Helfen soll ein kleiner Kniff, der sich bei näherem Hinsehen aber eher als kunstvolle Wortklauberei ausnimmt: Man nennt das neue Dickschiff nämlich kurzerhand „all-terrain, high-sided vehicle“, also in etwa "geländegängiges, hochgebautes Fahrzeug", und will so den proletarischen SUV-Begriff elegant umschiffen.

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Abseits solcher Feinheiten ist aber wohl letzlich die Attraktivität für die geldige Zielgruppe der entscheidende Faktor für den Erfolg des neuen Luxus-Lasters. Und auch wenn über Technik, Preis und Markteinführung bislang noch nichts konkretes bekannt ist, kann trotz Tarnfolien-Maskierung schon einmal festgehalten werden: "rolls-royceiger" kann ein SUV kaum ausfallen. Der typische Kühlergrill, die lange, schnurgerade Motorhaube und die horizontalen Leuchten weisen den Cullian als legitimes Mitglied der royalen Royce-Familie aus. 

Aber auch unter der voluminösen Haube ...