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Ein Bentley Bantayga vom Autoveredler Mansory mit Carbonmotorhaube.

Mansory Bentayga: Bentleys Nobel-Moppel im Carbon-Tanga

Ein fahrender Salon mit sportlichen Ambitionen ist schon völlig Gaga. Mansory setzt da aber noch die Carbon-Krone drauf.

Der Trend geht zum riesigen Luxus-SUV mit Sportfahrwerk. Das ist ein bisschen so, als würde man von Sumo-Ringern neuerdings verlangen, nebenberuflich Ballett zu tanzen. Und falls eine spätere Zivilisation in einigen tausend Jahren mal einen Mansory Bentayga ausgräbt, wird er ihnen Rätsel aufgeben. 

Da ist zum einen der Carbon: Eigentlich ist dieser Werkstoff dazu da, besonders leichte Autos zu bauen. Aber was hat er dann auf einem Schlitten verloren, bei dem gewichtsmäßig – 2,5 Tonnen bringt der Betyga auf die Waage – schon lange nichts mehr zu retten ist?!

Mansory macht den rollenden Bankett-Saal zur Waffe

Spürt man es da wirklich, dass Frontschürze, Grill und Motorhaube aus den federleichten Kohlenstofffasern sind? Vermutlich nicht, deswegen heißt es ja auch „Sichtcarbon“ – was vor allem in diesem Fall wohl so viel bedeutet wie „Accessoire“ – um nicht zu sagen „Augenwischerei“.

Doch bei allem Spott: die Fahrleistungen des Mansory Bentayga sind dann eben doch „Supersport“: Der Topspeed liegt bei …