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Das Inferno Exotic Car auf Schwarzem Grund
Ein Inferno Excotic Car in Orange
Höllenritt mit 1400 PS und "Metall-Schaum"
Das Inferno Exotic Car auf Schwarzem Grund
Artikel

Höllenritt mit 1400 PS und "Metall-Schaum"

1.400 PS und nahezu unzerstörbar: So will das Inferno Exotic Supercar aus Mexiko mit bis zu 395 km/h die Herzen der Autofans erobern.

Der boomende amerikanische Automarkt zieht eine zunehmende Beliebtheit als Produktionsstandort für ausländische Hersteller mit sich. Davon profitiert nicht zuletzt die heimische Autoindustrie. Ein Team mit langer Produktionserfahrung, das unter anderem schon Teile für den Lamborghini Asteron und Lamborghini Reventon Roadster produziert hat, wagt sich jetzt an ein eigenes Supercar-Projekt und will mit "Metal Foam" gleich den ersten unkaputtbaren Hypersportwagen bauen.

Das Inferno Exotic Car in Orange

Im September letzten Jahres wurden in Santa Fé, Mexiko, die ersten 3D-Entwürfe und Leistungsdaten des Inferno Exotic Car von seinem mexikanischen Hersteller vorgestellt. Diese klangen so unvorstellbar, dass viele an der tatsächlichen Entwicklung des Autos zweifelten.  

Messevorstellung des Inferno Exotic Car

Auf der Technologie-Messe in Mexiko war es dann wenig später so weit: das Tuch von ihrem Exotic Car wurde gezogen und das einzigartige Design enthüllt. Federführend ist Antonio Ferraioli. Der soll in der Vergangenheit unter anderem Granaten wie den Lamborghini Veneno Roadster, Aventador SV und den Gallardo Super Trofeo mitentworfen haben. Beim "Exotic Car" hat er sich wohl von den Hot Wheel Spielzeug aus seiner Grundschulzeit inspireren lassen, denn der Inferno sieht aus, als wolle er die Zielgruppe der 3-11 Jährigen erobern.

Der Preis oder ein offizielles Datum für den Produktionsstart sind jedoch noch nicht bekannt.

Die Präsentation (Achtung: alles auf Spanisch):

 

Die üblichen Hammerdaten und unkaputtbar - dank "Metal Foam"

Die Leistungsdaten regen schon die ersten Zweifel: 1400 PS. Das klingt doch sehr rund. Und nach "ein bisschen zu viel". Mehr haben eigentlich nur der Bugatti Chiron (1.500 PS) oder der Koenigsegg Regera (ebenfalls 1.500 PS). Allzu viele Details über das Aggregat sind dann auch nicht bekannt. Die angeblichen Fahrleistung klingen dann auch mal wieder sehr nach Supercar-Klischee: Von null auf hundert in weniger als drei Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit irgendwo bei ca. 400 km/h. Der Inferno ist nicht das einzige zweifelhafte Auto, das ungefähr diese Werte angbit.

Und das ist eigentlich noch der gleich glaubwürdige Teil: Ihren Durchmarsch wollen sich die Mexikaner nämlich nicht von lästigen Objekte, wie andere Autos oder leidige Laternenpfosten, vermiesen lassen.

Hier kommt der "Metal Foam" ins Spiel. Und den beschreibt die Firma Inferno so: Eine Verbindung aus Zink, Aluminium und Silber. Das klingt noch recht herkömlich - Inferno will daraus aber eine Art "Gummibärensaft" gebraut haben: Der "Metal Foam" soll das Supercar nämlcih extrem leicht und gleichzeitig formbar machen. Die Festigkeit entspricht dann, angeblich, einem gepanzertem Fahrzeug. Aber natürlich sei dabei alles wesentlich leichter und extrem dehnbar, womit der Wagen also eine Art "Sport-Panzer" wäre. Der Metal Foam wiegt dabei nur halb so viel wie gewöhnlicher Stahl und soll dabei seine Form bis um den Faktor 100 verändern können, ohne dass seine Eigenschaften leiden.

In der Praxis hieße das dann, man könnte mit 100 km/h frontal in einen Laster donnern, rückwärts wieder rausfahren und müsste nur einmal kurz zum Lackierer - und vielleicht den Foam neu auftupieren. Oder so ähnlich.

 

Abschließend ein paar Eindrücke zum Design im Video:

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