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Dieser Golf bringt Porsche-Fahrer zum Weinen
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Dieser Golf bringt Porsche-Fahrer zum Weinen

Der Porsche Carrera gilt als "Babo" der deutschen Autobahnen. Für diesen 450-PS-Golf ist er allerdings nur ein weiteres Opfer.

Wer das sportlichste Auto aus dem Regal der Wolfsburger wählen möchte, muss zum "Golf R" greifen. Die Speerspitze der Golfs leistet aber gerade einmal 300 PS. Das ist gewiessermaßen ein Brot- und Butter-Auto mit einem Schuß Leistung. Das kann doch nicht schon alles gewesen sein, oder?

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Golf VII R: alles kleiner

Seit 2013 ist der aktuelle Golf 7 R nun auf dem Markt. Beim Golf 5 R32 gab es noch einen 3,2-Liter-Sechszylinder-Motor, der für ordentlich Krawall sorgen konnte. Nun werkelt nur noch ein 2-Liter-Vierzylinder-Turbomotor unter der Motorhaube. Downsizing. So ist das nun einmal. Die Leistung liegt bei 300 PS und 380 Newtonmeter. Immerhin geht es in 4,9 Sekunden auf 100 km/h - ehe bei 250 km/h wieder der Riegel vorgeschoben wird. Das ist ja sicher aller Ehren wert. Aber als Spitze der Fahnenstange? Da muss mehr gehen.

Was ist ein Golf ohne Tuner?

Natürlich geht mehr. Denn was ein Golf "von Haus aus" nicht bekommt, besorgt er sich eben auswärts: Der Tuningmarkt für Golf ist schließlich ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Felgen, Fahrwerk, Sitze, Leichtbau ... . Und natürlich ist auch beim Motor so einiges möglich.

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O.CT geht "all in"

Die Antwort liegt beim schweizerisch-österreichischen Tuner O.CT. Die alpenländischen PS-Experten können den VW-Biedermann nämlich bis auf 450 PS pushen. Richtig gehört, 450 PS! Die Leistungskünstler bieten verschiedene Eskalationsstufen an und die Spanne reicht von dezenten 370 PS bis zu brachialen 450 PS. Stufe 1 wird über eine einfache Softwareoptimierung erreicht, während die maximale Stufe 4 schon ziemlich umfangreiche Modifizierungen erfordert: eine neue Luftführung, Airbox, spezieller Abgasturbolader, Downpipe, Ölkühler, verstärkte Kupplung und noch vieles mehr. Da wird sich mancher denken: „Hält der das überhaupt aus?“ Falls nicht, gibt O.CT fünf Jahre Garantie auf die Softwareoptimierung und zwei Jahre Garantie im Umfang der Werksgarantie nach Erstauslieferung.

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Macht den Porsche auf der linken Spur nass

Mit 3,5 Sekunden auf 100 km/h ist der O.CT-Golf R schon erheblich schneller als in der Serie. Für Porsche heißt das: alles, was "Carrera" heißt, muss die linke Spur schon mal räumen.

Erst ab der Eskaltionsstufe "GT3 RS" (3,3 Sekunden) spurtet der "Elfer" wieder schneller auf die Hundert. 911 "Turbo" (3,0 Sekunden) und 911 "Turbo S" (2,9 Sekunden) stehen natürlich nach wie vor gänzlich über solchen Dingen. 

Ähnliches gilt für die Höchstgeschwindigkeit. Da macht OC.T. zwar noch keine offziellien Ansagen, die 300 km/h Marke sollte aber locker geknackt werden. Das hat dann allerdings auch seinen Preis - eine ordentliche fünfstellige Summe soll für den Power-Golf fällig werden, also schlimmstenfalls um die 90.000 € - dazu kommt noch der Grundpreis für den "R", also nochmal 40.0000€.

Allerdings sprechen wir hier auch definitiv von Leistungswerten, die sich Supersportwagen-Bereich bewegen. 

 

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