Driven! Autowelt
Artikelbild BeschreibungAlfa Romeo Giulia killt Koenigsegg und Co. auf der Nordschleife3985
Artikelbild BeschreibungAlfa Romeo Giulia killt Koenigsegg und Co. auf der Nordschleife3985
Alfa Romeo Giulia killt Koenigsegg und Co. auf der Nordschleife
Artikelbild BeschreibungAlfa Romeo Giulia killt Koenigsegg und Co. auf der Nordschleife3985
Artikel

Alfa Romeo Giulia killt Koenigsegg und Co. auf der Nordschleife

Der Porsche Panamera Turbo ist geschlagen: Ab sofort heißt die schnellste Limousine der Welt auf der Nordschleife Alfa Romeo Giulia.

Wie schnell ein Auto wirklich ist, verrät uns die Zeit auf der legendären Nordschleife. Der Protagonist, der auf den Namen Alfa Romeo Giulia hört, hat zusammen mit seinem Dirigenten Fabio Francia am Steuer eine Fabelzeit in den Asphalt gestampft.

7:32 Minuten

Diese Zahl wird vielen erst mal wenig sagen. Wenn wir sie aber mit vergleichbaren Rundenzeiten vergleichen, wird schnell klar, in welchem Territorium sich die italienische Limousine bewegt. Nehmen wir hier doch mal den BMW M4. Mit 431 PS ist der Münchner alles andere als untermotorisiert. Auch mag man vermuten, dass das Coupé agiler ist als die Giulia. Kaum zu glauben, dass der Alfa ganze 20 Sekunden schneller ist als der BMW M4.

Die Massenvernichtungswaffe

Aber die Massenvernichtung geht noch weiter: Einen McLaren 650S Spider mit 650 PS und einer Rundenzeit von 7:35 Minuten frisst die Giulia zum Frühstück. Auch ein Porsche 911 Turbo S muss auch den Blinker rechts setzen und die Fahrbahn zu räumen. War das schon alles? Nicht doch! Da haben wir noch die 7:33 Minuten des Koenigsegg CCX, 7:33 Minuten des Ferrari F12 Berlinetta mit 740 PS - und zu guter Letzt den Pagani Zonda F mit der selben Zeit wie der Über-Ferrari. Diese Dominanz kommt nicht von Ungefähr: Schließlich ist im 3.0-Liter-Sechszylinder-Motor mit 510 PS der Giulia jede Menge Ferrari-Technik vertreten, auch wenn man das bei Alfa Romeo nicht ganz zugeben möchte. Aber das der Motor im Giulia QV so stark ist, dass er das Top-Modell unter den nicht limitierten Ferraris schlägt, wird man in Maranello so wohl nicht beabsichtigt haben. Vor allem, wenn der Alfa fast 200.000 Euro weniger kostet als der Ferrari F12.

Rekord von Porsche eingestellt

Erst vor kurzem meldete Porsche, mit 7:38 Minuten die schnellste Rundenzeit für Limousinen auf der Nordschleife gefahren zu sein. Der Rekord war nicht von langer Dauer. Am Rande angemerkt: Porsches nahm am Rekordfahrzeug, dem Panamera Turbo mit 550 PS, einige Modifikationen vor: Es war mit Rennschalensitzen und Überrollkäfig ausgestattet, außerdem trug der Fahrer volle Rennmontur. Bei Alfa mag man es lieber puristisch: Rennfahrer Fabio Francia beschränkte sich nur auf den Helm und ein lässiges T-Shirt. Rein optisch hätte er auch auf dem Weg zum Strand sein können. Ist das der gemütlichste Rundenrekord in der Geschichte der Nordschleife? Seht selbst!  

dr