Driven! Autowelt
Artikelbild BeschreibungDie schönsten E-Bike-Regionen made in Austria992
Artikelbild BeschreibungDie schönsten E-Bike-Regionen made in Austria992
Die schönsten E-Bike-Regionen made in Austria
Artikelbild BeschreibungDie schönsten E-Bike-Regionen made in Austria992
Artikel

Die schönsten E-Bike-Regionen made in Austria

Von der Genießertour durch die Wachau bis zum Gipfelmarathon im Kaisergebirge: sechs Mal E-Bike-Glück in Österreich.

Jetzt beginnt sie wieder die schönste Zeit des Jahres: Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, der Wind weht sanft um die Nasenspitze und überall bahnen sich bunte Blumen ihren Weg. Die Lust auf Bewegung an der frischen Luft ist groß. Die Planungen für die nächsten Fahrradausflüge laufen auf Hochtouren. Warum nicht mal die Radwege Österreichs erkunden? Keine Sorge vorm Schlappmachen: Mit Elektrofahrrädern erleichtern zahlreiche Regionen in Österreich Anfängern und Genussbikern das Erlebnis Gipfelsieg – Panoramaausblicke und Abfahrtsspaß inklusive. Das sind unsere Favoriten

Kaiserlich: Kitzbüheler Alpen und Kaisergebirge

Ein wahres E-Bike-Dorado in Tirol ist die Region rund um die Kitzbüheler Alpen und dem Kaisergebirge mit ihren 1.000 Kilometern Radwegen und 800 Kilometern  Moutainbike-Trails. Mal rasant und anspruchsvoll, mal leicht und eben geht es durch die grüne Gebirgslandschaft. Spezielle Verleihstationen, Radfachgeschäfte und zahlreiche Hotels sorgen dafür, dass jeder „Pedalist“ für seine persönliche „Tretstärke“ das passende Elektrorad findet. 310 Elektrorädern stehen für puren Radfahrspaß in der Region an über 80 Verleihstationen bereit. Die Verleihgebühr der E-Bikes liegt bei durchschnittlich € 20,00 pro Tag. Das dicht angelegte Netz von Verleih- und Akku-Wechselstationen ermöglicht den Radlern auch längere Touren von fünf bis sechs Stunden.

Unser Tipp: Die „7 Tages-Genusstour“ zu den Highlights der Region. Den Auftakt der Tour bildet in Scheffau am Wilden Kaiser eine kleine Einschulungstour zum Hintersteiner See. Nach dem Aufwärmen am Wilden Kaiser besteht das Pensum der nächsten Tage aus täglich 40 Kilometern Wegstrecke. Geradelt wird durch die Ferienregion Hohe Salve und das Brixental bis nach Kitzbühel. Zum Endspurt geht’s dann nach Tirol ins idyllische St. Johann und zum Pillerseetal. Spezielle Übernachtungspauschalen für E-Biker mit Radverleih, eine E-Bike-Tourenkarte mit verschiedenen Routenvorschlägen sowie Positionen der Ladestationen, bei denen ein kostenloser Wechsel der leeren Akkus möglich ist, gibt es im Internet unter www.kitzbueheler-alpen.com. Sieben Übernachtungen in einem Ferienapartment in Erpfendorf kosten beispielsweise für zwei Personen inklusive vier Tagen geführter E-Bike-Tour gibt es ab € 629,00.

Panoramastark: Montafon

Stark ausgebaut hat auch die Region Montafon im Vorarlberg ihr Angebot an E-Bike-Infrastruktur. Mit der Unterstützung des Voralberger Landes, der Voralberger Tourismusorganisation, den lokalen Sportartikelhändlern und Hotellerie sind weitreichende E-Bike-Touren durch die herrlichen Naturlandschaften des Montafon möglich. Mit dem Anschluss an das Vorarlberger Land bietet die Region ein großangelegtes Routennetz mit fast unbegrenztem Radvergnügen. Das Montafon ist zudem Pilotregion des E-Bike Netzwerk Vorarlberg „Vom Bodensee bis zum Piz Buin“ (www.ebike-vorarlberg.at). Unser Favorit:

Als absolutes Highlight gilt die Tour auf der legendären Silvretta Hochalpenstraße. Startpunkt ist in Partene auf 1051 Meter Höhe. Über kurvige Serpentinen geht es 15 Kilometer hinauf zur Biehlerhöhe und zum Silvretta-Stausee mit 2032 Metern Höhe. Mit einer sanften Steigung von maximal 12% gilt die Silvretta-Hochalpenstraßen Tour als echte Genussstecke. Belohnt werden die Fahrer mit einem traumhaften Ausblick auf den berühmtem Piz Buin und Gletscher der Silvretta. Hier schlagen bei phänomenaler Aussicht die „Fahrradherzen“ höher. Unter dem Motto „Montafoner Bikeplus“ schnürt der Tourismusverband mehrtägige Übernachtungspauschalen inklusive geführter Fahrradtouren aus dem BergePlus-Programm. Drei Übernachtungen kosten ab € 139,00 pro Person. Ein besonderes Zuckerl: Wer bei einem der rund 300 BergePLUS Partnerbetriebe übernachtet, erhält das Leih-E-Bike zum halben Preis (www.montafon.at).

Operettenreif: Der Mozartradweg

Wo Mozart noch mühsam die Kutsche nehmen musste, genießen wir heute die Freiheit des E-Bikes und kommen nicht nur dem Komponisten, sondern auch einer wunderbaren Seen- und Berglandschaft näher. Los geht es in Salzburg, wo Mozart 1756 geboren wurde. über den Mozartradweg geht es zur Wallfahrtskirche Maria Plain weiter nach Thalgau, dem „Tor zum Salzkammergut“. Mit dem Operettenhit „Im Weißen Rößl am Wolfgangsee“ auf den Lippen stattet man St. Gilgen einen Besuch ab. Die Pfahlbauten am Mondsee gehören zum UNESCO Welterbe. Vom beschaulichen Wallersee ließen sich Schriftsteller wie Ödön von Horváth, Thomas Bernhard und Carl Zuckmayer inspirieren. Mit diesem schönen Landschaftsbild vor Augen geht es weiter zum Mattsee mit seinen hübschen Buchten und romantischen Plätzen. Meilensteine der Mobilität von der Pferdekutsche bis zum modernen Flitzer kann man in der Ferdinand Porsche Erlebniswelt „fahr(t)raum“ bestaunen. Ein weiterer Fixpunkt am Mozart-Radweg ist Berchtesgaden. Am Fuße des Untersbergs geht es dann weiter zum Schloss Hellbrunn mit seinen berühmten Wasserspielen und auf der Hellbrunner Allee schließlich direkt in die Salzburger Altstadt. Wer diese Route organisiert radeln möchte, der bucht ein siebentägiges Angebot mit Übernachtung, Gepäcktransfer, Rad- und Pannenservice sowie Leihrädern ab € 469,00 pro Person im Doppelzimmer. Die Leih-E-Bikes kosten € 100 (www.e-bike.travel).

Kulturell und süffig: Donauradweg

Sie haben das Kulturhauptstadtjahr 2009 in Linz verpasst? Macht nichts! Die aufstrebende Stadt an der Donau hat mehr denn je zu bieten: sei es das markante Lentos, das futuristische AEC-Museum der Zukunft, der neue Südflügel des Linzer Schlosses, eine spektakuläre Konstruktion aus Glas und Stahl, Europas modernstes Musiktheater oder einfach nur ein Stück Linzer Torte. Es gibt viele gute Gründe um eine E-Bike-Tour am Donauradweg in Linz zu starten. Das Ziel der ersten Radetappe ist Ardagger. Im reizenden Barockstädtchen Grein lädt das Schifffahrtsmuseum im Schloss Greinburg. Durch den sagenhaften Strudengau erreicht man schließlich die Wachau. Natürlich muss hier die eine oder andere gepresste Rebe verkostet, aber auch das beeindruckende Stift Melk besichtigt werden. Zwischen den Weinbergen und vorbei an bekannten Orten wie Weißenkirchen, Dürnstein und Krems erreicht man Traismauer, bis man über die Blumenstadt Tulln in die Walzerstadt Wien einradelt. 230 Kilometer geschafft! Ein sechstägiges Pauschalpaket gibt es inklusive fünf Übernachtungen, Gepäcktransfer, Bahnrückfahrt von Wien nach Linz, Lenkertasche samt Informationsmaterial ab 269 Euro pro Person im Doppelzimmer, das Leih-E-Bike kostet € 139,00 (www.radurlaub.com).

Wasserreich: Murradweg

Immer dem Fluss entlang und zum Schluss ein Bad in der Therme – die Aussichten sind wahrlich verlockend für alle E-Biker, die sich auf dem Murradweg Genussradeln möchten. Nicht umsonst gilt er als einer der schönsten Fluss-Radwanderwege Österreichs. Über 335 Kilometer Länge radwandert man von der majestätischen Bergwelt des Salzburger Lungaus bis in das hügelige Wein- und Thermenland der Südsteiermark. Die Streckenführung der Fahrradtouren verläuft von St. Michael im Lungau meistens auf angelegten Radwegen oder auf ruhigen Nebenstraßen, immer flußabwärts. Unbedingt einplanen sollte man ausgiebige Besichtigungsstopps in Murau – vor allem die Brauerei und das Holzmuseum –

in Bruck an der Mur ist die Altstadt ein Schmuckkästchen und in der Landeshauptstadt Graz wartet der Uhrturm, die Murinsel und der Landhaushof. Und natürlich kulinarische Höhepunkte: Die Landeshauptstadt ist schließlich auch Genusshauptstadt Österreichs! Nachdem man dann schon sieben Tage am Wasser entlang geradelt ist, ist Eintauchen in die Therme in Bad Radkersburg angesagt. Am besten man hängt gleich mal ein paar Tage an, um sich in der Thermalanlage ausgiebig die Muskeln zu lockern – nach mehr als 300 Kilometern im E-Bike-Sattel. Sieben Übernachtungen mit Frühstück kosten ab € 698,00 pro Person im Doppelzimmer, das Leih-E-Bike gibt es für € 160,00 (www.radurlaub.com).

Sonnig: Die Paradies-Route

300 Sonnentage im Jahr, eine sanfte Hügellandschaft und ein weitläufiges Radwegenetz machen das Südburgenland zum Paradies für E-Biker. Unter den zahlreichen Touren finden sich sowohl ebene Strecken zum gemütlichen Radeln als auch anspruchsvollere Routen, die bequem per E-Bike befahren werden können und quasi mit Rückenwind leichtes Spiel sind. Unser Tipp für Genießer:

die Paradies-Route. Die 260 Kilometer lange Strecke führt in sechs Tagesetappen von Oberwart über Neustift an der Lafnitz, Rudersdorf, Minihof-Liebau, Hagensdorf und Eisenberg wieder zurück nach Oberwart. Drei Naturparks, zahlreiche Haubenlokale, Buschenschänken, verträumte Weinberge, traumhafte Bach- und Flusslandschaften und viele „Paradiesbetriebe“, bei denen es Köstlichkeiten aus der Region zu verkosten gibt, warten darauf entdeckt zu werden. In Neusiedl bei Güssing kann man in einem Schnapsbrennereimuseum oder im Weinmuseum in Moschendorf einen Stopp einlegen und sich mit der Herstellung edler Traditionsprodukte vertraut machen. Die sechstägige Übernachtungspauschale „Paradies-Route Klassisch“ gibt es inklusive fünf Übernachtungen, Gepäcktransport und Weinproben ab € 349,00 pro Person im Doppelzimmer. Das Leih-E-Bike kostet € 99,00 (www.ebikesuedburgenland.at; www.ebikeparadies.at).

Autorin: Sabine Metzger

 

Außerdem zu diesem Thema: