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Detailaufnahme eines Ladesteckers für Elektroautos beim Ladevorgang.
Detailaufnahme eines Ladesteckers für Elektroautos beim Ladevorgang.
Bund startet Offensive bei der Ladeproblematik
Detailaufnahme eines Ladesteckers für Elektroautos beim Ladevorgang.
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Bund startet Offensive bei der Ladeproblematik

Das Bundes-Forschungsministerium will die Elektromobilität attraktiver machen. Namhafte Partner knöpfen sich dafür den Ladevorgang vor.

Ein Schwachpunkt von Elektroautos sind bekanntlich  die langen Ladezeiten. Aus diesem Grund hat das Bundes-Forschungsministerium zusammen mit der Industrie zwei Initiativen für die Lösung dieses Problems auf den Weg gebracht. Innerhalb von drei Jahren sollen verschiedene Technologien für ein schnelleres Laden von Elektroautos entwickelt werden. Zusätzlich sollen feste Standards für Bauteile für Elektroautos bestimmt werden. Hersteller können sich so aus einem Baukasten bedienen, und nicht - jeder für sich - an teuren Einzellösungen basteln.

Die Projekte mit dem Namen „Luftstrom“ und „HV-Modal“ werden von Infineon durchgeführt und sind auf drei Jahre angelegt. Infineon ist einer der weltweit führenden Hersteller von Bauteilen rund um Elektromobilität, alleine im Antrieb des BMW i3 befinden sich mehr als 70 Infineon-Chips.

Daimler und BMW beteiligen sich genauso wie Bosch und Siemens. Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer und die Universität der Bundeswehr liefern wichtige Forschungsergebnisse.

Alle haben dabei dasselbe Ziel vor Augen: Deutschland soll zu einem Kompetenz-Zentrum für Elektro-Mobilität werden, unabhängig von der derzeitig schwachen Nachfrage. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Effektivität des Ladevorgangs. Dabei geht bisher ein erheblicher Teil des Stroms verloren. Er fließt nicht in die Batterie, sondern heizt zum Beispiel das Ladegerät auf, das dann wieder aufwändig gekühlt werden muss.

 

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