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Grafik eines Elektroautos, das mit seiner Umwelt verbunden ist.
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ELISE soll die Elektromobilität vernetzen
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ELISE soll die Elektromobilität vernetzen

Nicht nur Google setzt auf detaillierte Datenspeicherung: Das KIT entwickelt eine Software, die die Elektromobilität revolutionieren soll.

Ganz nach dem Motto „Informationen sind die Grundlage einer intelligenten Mobilität“ sammelt das Elektroniksystem ELISE Daten in Echtzeit und standardisiert diese anschließend über Systemgrenzen hinweg. Der Name ELISE ist eine Abkürzung, die sich – etwas chaotisch – aus verschiendensten Buchstaben der Wörter „Autonome Ladeeinheit und systemintegrierter Daten-Gateway für Elektrofahrzeuge“ ableitet.

Dabei handelt es sich um ein konfigurierbares Steuergerät im Fahrzeug. Das große Ziel ist ein reibungsloser Informationsaustausch zwischen Nutzern, Autos, Ladesäulen, Flottenbetreibern, Werkstätten und Dienstanbietern. Zusätzlich kann das Elektrofahrzeug sogar gespeicherte Energie wieder rückspeisen, etwa wenn die Nachfrage im Stromnetz steigt oder andere Fahrzeuge eine Reichweitenverlängerung benötigen. So verwandelt sich das Elektroauto in einen mobilen Energielieferanten.

Ein wichtiger Schritt zur Optimierung der Elektromobilität

„Wir haben nun einen Baustein geliefert, um Elektrofahrzeuge zuverlässiger und wirtschaftlicher zu machen und Elektromobilität am Markt zu etablieren“, erklärt Albert Albers, der Leiter des Instituts für Produktentwicklung (IPEK). „Auf dieser Basis können innovative Anwendungen für die eMobilität entwickelt werden, etwa Autos, die als Zwischenspeicher für regenerative Energien dienen.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte das Verbundprojekt ELISE von 2012 bis 2015 mit 680.000 Euro. Partner des Karlsruher Instituts für Technologie sind u.a. die Unternehmen RA Consulting GmbH und die CarMediaLab GmbH aus der Technologieregion Karlsruhe.

Das Cluster, das von der Landesagentur e-mobil BW GmbH gemanagt wird, verfolgt das Ziel, die Industrialisierung der Elektromobilität in Deutschland voranzubringen. Eine genaue Datenspeicherung und Auswertung scheint ein entscheidender Schritt zu einer Optimierung der Nutzung der Elektromobilität zu sein.

 

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