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Elektromobilität: Kooperation mit Apple? Conti wäre willig!
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Elektromobilität: Kooperation mit Apple? Conti wäre willig!

Gerüchten zufolge bastelt Continental mit Apple am Auto der Zukunft. Der Reifenriese dazu auch bereit.

Schon jetzt macht die Firma Continental nur noch einen Bruchteil ihres Umsatzes mit dem Produkt, für das man sie eigentlich kennt: den Autoreifen. Das Geschäft mit Elektronik, Sensorik und Software nimmt dagegen überproportional zu. Da schon länger bekannt ist, dass Apple den Bau eines Autos plant, bekundet Continental nun großes Interesse sich an dieser Entwicklung zu beteiligen.

"Wenn Apple ein Auto bauen würde, hätten wir selbstverständlich Interesse daran, mit ihnen zu arbeiten", sagte vergangene Woche Continental-Chef Elmar Degenhart der "Süddeutschen Zeitung".

Apple Car fährt wohl nicht vor 2019

So wie es aussieht, soll das Apple-Auto nicht nur elektrisch sein, sondern auch völlig autonom fahren. Das ist sicher ein ehrgeiziges Ziel, aber weniger würde man von einem IT-Giganten wohl kaum erwarten. Experten sind aber der Meinung, dass ein solches Produkt frühestens 2019 oder 2020 auf den Markt kommen wird. Degenhart selbst rechnet sogar noch konservativer. "In 15 bis 20 Jahren werden wir dann nur noch so ausgestattete Fahrzeuge auf den Straßen sehen.“

Conti-Chef: „Wir werden uns mit unseren Autos unterhalten“

Continental liefert heute schon Antriebsstränge, Innenausstattungen, Sicherheitstechnik – und natürlich Reifen. Diese Palette könnte aber noch erweitert werden, beispielsweise in Richtung Unterhaltungselektronik. Eine Gefahr für deutsche Autobauer durch die amerikanischen Internet- und Computerriesen sieht Degenhart indes nicht, "es wird sowohl auf der IT-Seite als auch auf der Automobil-Seite Unternehmen geben, die sehr erfolgreich sind, und solche, die es nicht sind.“ Das Wichtigste sei, dass die Autobauer die Kommunikation zwischen Fahrer und Auto in den Fokus rücken. Für Degenhart wird sie den Hauptteil des Autos der Zukunft ausmachen.

"Wir werden uns auf jeden Fall mit unseren Autos unterhalten. Wir werden unseren Autos sogar Namen geben und sie können auf Wunsch automatisch fahren, dies zuerst auf Autobahnen. Sie werden miteinander sowie mit der Infrastruktur kommunizieren. Das wird anders sein als heute.“

Wenn Apple diesen Gedanken weiterführt, wonach es derzeit aussieht, müssten deutsche Unternehmen sich laut Degenhart sich bemühen, ihre Produkte wettbewerbsfähig zu halten.

 

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