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Artikelbild BeschreibungElektromobilität: Das eMobility Briefing der Woche 1938
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Elektromobilität: Das eMobility Briefing der Woche
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Elektromobilität: Das eMobility Briefing der Woche

Manager-Niete Reuter beurteilt Tesla. Außerdem: Auto-Legende BORGWARD steht vor Elektro-Comeback und Volkswagen plant E-Feuerwerk.

Über unfähige Topmanager wurde einst ein Buch geschrieben. Es heißt „Nieten in Nadelstreifen“. Eine der größten Nieten hat sich nun mal wieder zu Wort gemeldet: Edzard Reuter.Im Interview mit dem SWR schwafelt er zunächst über Gott und die Welt und gibt dabei u.a. auch seinen Senf zum Nahen Osten zum Besten. Dann geht´s ans Eingemachte, nämlich Reuters Sicht auf die Lage der Autoindustrie. Ergebnis: Tesla ist ein Witz. In seiner Zeit als Daimler-Chef waren Meister Reuters geniale Analysen oft ein teures Vergnügen: Seine "Weitsicht" produzierte insgesamt 36 Milliarden DM Verlust. Die Zeche zahlten natürlich die Mitarbeiter, 80.000 verloren ihren Job. Seitdem er Rentner ist, gibt es sein Gefasel immerhin zum Nulltarif. Wenn man ihm trotzdem zuhört, fragt man sich allerdings, wer hier am Ende der „Witz“ ist.

Borgwards Comeback?

Auch Carl F.W. Borgward hatte kein Händchen für Finanzen. Im Gegensatz zu Reuter besaß er allerdings einen Riecher für die Zeichen der Zeit. Im Nachhinein klingen viele seiner Ideen eher befremdlich. Die Sperrholzkarosserie des Goliath oder der „Blitzkarren“ waren allerdings hochkreative Antworten auf die Mobilitätsbedürfnisse Ihrer Epochen. Einen solchen Geistesblitz hätte die Elektromobilität heute bitter nötig: In den unteren Preissegmenten kommt sie nämlich einfach nicht voran. Vielleicht schafft das ja Christian Borgward, der das Erbe seines Großvaters zu neuem Leben erwecken will.  

VW plant elektrisches Modellfeuerwerk

VW nimmt Teslas Erfolge anscheinend todernst. 100 Millionen Euro will man in die Elektromobilität investieren. Unter anderem sollen davon ein Passat, ein VW- und ein Porsche-SUV sowie eine Audi-Limousine mit alternativen Antrieben gebaut werden.  

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