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Artikelbild BeschreibungElektromobilität: Chinesen verpflichten den „Vater“ des BMW i82255
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Elektromobilität: Chinesen verpflichten den „Vater“ des BMW i8
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Elektromobilität: Chinesen verpflichten den „Vater“ des BMW i8

Ein Top-Transfer wie dieser zeigt: Alles, was in China Rang und Namen hat, will E-Autos bauen. Gebraucht werden sie dort dringend.

Carsten Breitfeld ist nun Chef (Neusprech: CEO) eines Unternehmens, das sich selbst – etwas umständlich – "Harmony Futeng Internet and Intelligent Electric Vehicle Company" nennt. In der deutschen Autoindustrie ist der Mann kein unbekannter: er war bei BMW für das elektrische Presitige-Projekt schlechthin, nämlich den „i8“, verantwortlich.

Der BMW i8 von hinten.

Als Geschäftsführer (COO) bekommt er dort einen Landsmann zur Seite, nämlich Daniel Krichert, der bislang die Luxusmarke Infiniti geleitet hat, ein Joint Venture zwischen Nissan und der chinesischen Dongfeng Gruppe. Kirchert spricht fließend chinesisch und gilt als Experte für die dortige Kultur.

Chinas Große mischen mit

Vergleicht man die Autoindustrie mit dem Fußball, würden die beiden sicher als Top-Transfers gelten und dem Verein, zu dem sie wechseln, könnte man Ambitionen in der Champions-League unterstellen. Und Harmony Futeng, selbst ein Joint Venture, das große Player der chinesischen Telekommunikations- und Internetbranche vereint, ist nicht das Einzige ehrgeizige Elektroauto-Projekt aus dem Reich der Mitte. Etwa ein halbes Dutzend Firmen stehen in den Startlöchern - und hinter manch einer ein großer Name. Etwa Ali Baba, Baido oder LeEco. Auch Fraraday Future, das bei der CES in Las Vegas mit einer sinnfreien Elektro-Flunder Schlagzeile machte, wird aus China heraus finanziert.

Sofortiger Handlungsbedarf

China meint es also recht Ernst mit den Stromern, die Regierung hat sich diesbezüglich nämlich ehrgeizige Ziele gesteckt. Das könnte damit zu tun haben, dass in den chinesischen Mega-Städten die Schadstoffbelastung schon kein abstraktes Phänomen mehr ist. Allein Pekings Smogschicht erreicht inzwischen immer öfter Dimensionen, mit denen sich die Bewohner unmöglich arrangieren können.

 

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