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Bild eines isolierten Linienbusses vor weißen Hintergrund.
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BMW will den Bus abschaffen
Bild eines isolierten Linienbusses vor weißen Hintergrund.
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BMW will den Bus abschaffen

Der Linienbus ist das unbeliebteste Verkehrsmittel. Eine Kombination aus Car-Sharing und autonomen Fahren könnte ihn ersetzen.

Busse werden im öffentlichen Nahverkehr immer unbeliebter. Sie sind dem täglichen Verkehr ausgeliefert, sind deshalb oft unpünktlich. Umsteigezeiten belasten dieses Image zusätzlich. Die U-Bahn erfreut sich da größerer Beliebtheit.

Als Reaktion auf das schlechte Image von Bussen hat Antony Douglas, verantwortlich für Strategie und Marketing für alle i-Mobility-Services von BMW, bei der Konferenz DLDsummer in München eine smartere und schnellere Alternative vorgestellt: Autonom fahrende Fahrzeuge.

Mittels einer App können potentielle Fahrgäste ihr Wunschziel anzeigen und werden dann von einem sich in der Nähe befindenden selbstfahrenden Auto abgeholt. Unterwegs zum Ziel kann das Fahrzeug noch zusätzlich Passagiere aufnehmen. Die vernetzte Fahrzeug-Flotte läuft damit wesentlich effizienter als jede Bus-Flotte. Ein weiterer Vorteil: Fahrgäste erreichen ihr Ziel deutlich schneller als mit jedem Bus. Dieses Prinzip baut auf dem Carsharing-Service DriveNow von BMW auf. Hier soll übrigens die Integration der elektronischen Autos i3 starten. Damit möchte BMW das "Fahr-Erlebnis" von eCars in die Bevölkerung weiter verbreiten und vermarkten.

 

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