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Apple und Google mischen Automobilindustrie auf

Die großen Autobauer sind sich einig: Google und Apple sind in ihrem Einfluss auf den Automobilmarkt nicht mehr zu unterschätzen.

Die Megakonzerne Google und Apple, ursprünglich nicht aus der Branche aus Autofernen Branchen, liebeln schon lange mit dem Bau eigener Fahrzeuge. Schon aufgrund ihres Kapitals haben sie das Potential den Automobilmarkt, wie wir ihn kennen aufmischen. Und das nicht nur mit selbstfahrenden Elektroautos. Doch was treibt die Riesen aus den USA an?  Steht wirklich nur um den Bau von Elektrofahrzeugen im Vordergrund oder wird die altbekannte und in Deutschland gefürchtete Datensammelwut der Konzerne "nur" auf ein neues Feld, nämlich unsere täglichen Bewegungen ausgeweitet? Experten sind sich einig: Daten, die genauen Aufschluss über das Fahrverhalten Autofahrer weltweit geben, würde Google und Apple einen unvorhersehbaren Vorteil in vielen Bereichen verschaffen.

Um den Anschluss an die aktuellen Entwicklungen nicht zu verpassen, kann sich Daimler-Chef Dieter Zetsche eine Zusammenarbeit Google und Apple vorstellen. "Eine Option könnte sein, dass die Autos in einem Joint Venture entstehen und wir diese dann bauen. Aber ich spreche hier rein fiktiv". Allerdings betont Zetsche dabei eine Zusammenarbeit im Sinne eines Joint Venture und nicht davon eine verlängerte  Werkbank der Digitalbranche zu werden. "Wir wollen keine Lieferanten werden, die keinen direkten Kundenkontakt mehr haben und Hardware an Dritte liefern".

Appel probt schon den Alleingang

Dies scheint bisher jedoch nicht im Sinne der beiden Megakonzerne zu sein, zumindest scheinen Gespräche zwischen BMW und Apple-Chef Tim Cook für beide Seiten nicht zufriedenstellend verlaufen zu sein. Statt weiter auf die Zusammenarbeit europäischer Automobilhersteller zu setzen, scheint sich Apple nun Wissen von einzelnen Automobilexperten zu kaufen. So wurde am Wochenende bekannt, dass der bislang bei Tesla tätige Jamie Carslon künftig für Apple arbeiten soll. Dieser gilt als Fachmann für selbstfahrende Autos.

Håkan Samuelsson, CEO bei Volvo warnt schon länger vor dem Einfluss der beiden amerikanischen Megakonzerne.  "Ich glaube, man sollte das nicht unterschätzen. Wenn sie seriöses Interesse am Pkw-Markt zeigen, sollte man natürlich bereit sein, sie als Konkurrenten zu sehen." Hinter diesen Konzernen stecke viel Geld. Nähere Kooperationen seien allerdings derzeit noch ausgeschlossen. Volvo verfolgt den Elektromobilitätsmarkt jedoch auch lange nicht so intensiv wie andere Automobilkonzerne. So wurde das einzige vollelektrische Auto von Volvo, der C30, nur 250mal gebaut.

 

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