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Collage u.a. aus Bildern des Mini Superlegera, einem Bild von Mobilitätsvisionär Charly Schorr, einer Grafik zum Carsharing und einem Renault Zoe Z.E.
Collage u.a. aus Bildern des Mini Superlegera, einem Bild von Mobilitätsvisionär Charly Schorr, einer Grafik zum Carsharing und einem Renault Zoe Z.E.
Aktueller Wochenrückblick Elektromobilität KW29
Collage u.a. aus Bildern des Mini Superlegera, einem Bild von Mobilitätsvisionär Charly Schorr, einer Grafik zum Carsharing und einem Renault Zoe Z.E.
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Aktueller Wochenrückblick Elektromobilität KW29

Die Länder wollen mehr Elektro-Förderung, Mini plant einen Hybridroadster und YooCorp stellt zwei Visionen zur eMobility vor.

Am Anfang der Woche wurde bekannt, dass die Bundesländer von der Bundesregierung eine stärkere Förderung der Elektromobilität fordern. Neben der Anschaffung von Elektro- und Hybridautos als Firmenwagen wollen sie auch betriebliche Ladestationen steuerlich fördern. Sogar ein Kaufzuschuss von 5.000 € für Privatleute wird dabei thematisiert.

Auf YooCorp kamen darüber hinaus auch zwei Visionäre Wort, die sich für konsequentere Ansätze bei der Elektromobilität einsetzten. Hans-Peter Grashoff hat ein Konzept für ein „echtes“ eCar-Sharing mit einem intelligenten Bedarfsmanagement entwickelt. Dadurch könnte die riesige Flotte von Privatautos, die ohnehin die allermeiste Zeit im geparkten Zustand verbringt, nahezu überflüssig werden.

Charly Schorr denkt hingegen in eine andere Richtung: Anstatt jedes Autos einen eigenen Akku mit sich herumschleppen zu lassen plädiert er dafür, alle dichtbefahrenen Strecken mit einem „Straßenstromnetz“ auszustatten. Das ließe sich genauso problemlos anzapfen wie die Oberleitungen im Bahnverkehr. Für die – vergleichsweise sehr wenigen – Fahrten auf abgelegeneren Straßen könnte man die Elektromotoren dann mit Benzin antreiben. In seinem Beitrag rechnet er diesen Ansatz anhand von Beispielen auf seine Klimafreundlichkeit durch.

Die schöne Seite der Elektromobilität kam diese Woche auch nicht zu kurz, denn hier auf YooCorp wurde die Studie „Superleggera“ vorgestellt. Auch wenn man es dem Hybrid-Roadster nicht unbedingt ansieht, ist er doch ein Ableger der Mini-Serie von BMW.

Dass ein Durchbruch bei der Elektromobilität aber auch auf Probleme verursachen könnte, macht ein Blick auf das Stromnetz klar. Auf eine große Anzahl von Elektroautos ist es noch nicht ausgelegt. Um den Bedarf einschätzen und steuern zu können wären zunächst einmal neue Rechenmodelle notwendig. Daher arbeitet das Fraunhofer Institut an einer neuen Methode zur Bedarfsschätzung, die Elektroautos eventuell sogar als Energiespeicher für erneuerbare Energien nutzbar machen kann.

 

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