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Aktueller Wochenrückblick Elektromobilität KW27
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Aktueller Wochenrückblick Elektromobilität KW27

In Sachen Reichweite überschlugen sich die Neuigkeiten, bis zu 500km waren im Gespräch. Außerdem gab u.a. ein hochkarätiges Formel E Finale.

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Diese Woche überschlugen sich die Neuigkeiten beim Thema Reichweite: wie AUTOMOBIL PRODUKTION berichtete, gab zunächst VW bekannt, bald eine Batterie mit 300 km Reichweite anbieten zu können. Nissan stellt diese deutsche „Wunderbatterie“ aber anscheinend schon wieder in den Schatten: in einem youtube Video wird ein neuer Leaf gezeigt, der laut Digitalanzeige über mehr als 500 km Reichweite verfügt – und das wäre dann wohl das Ende der Reichweitenproblematik.

YooCorp hat im Rahmen der neuen Serie „Elektromobilität konkret“ die 3 vielleicht radikalsten Vertreter der Elektromobilität vorgestellt: Die autonom fahrende E-Auto Studie „Budii“, in der eine Art Roboter sowohl als Autopilot als auch als „Butler“ fungiert. Außerdem wurden die beiden PS Extreme präsentiert: der Renault Twizy mit 18 und der Koenigsegg Regera mit 1.500 Pferdestärken. Letzterer könnte eine technische Neuerung in die Hybrid-Produktion bringen - der Hypersportwagen kommt ohne ein Getriebe aus.

 

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Außerdem ging am vergangenen Wochenende die Formel E mit in einem spannenden Finale zu Ende. Weltmeister hat Nelson Piquet, auch dank der tatkräftigen Unterstützung von Bruno Senna. Und das sind nicht die einzigen klangvollen Formel 1 Namen, die in der Elektro-Serie vertreten waren: Jarno Trulli und Nick Heidfeld waren z.B. auch mit von der Partie. Entsprechend erfolgreich war die Elektro-Saison dann auch – sogar so erfolgreich, dass sich SPIEGEL ONLINE fragt, ob die klassische Formel 1 vielleicht bald ernsthafte Konkurrenz bekommt.

 

Um die Problematik der Kostensenkung von Elektroautos in den Griff zu bekommen, gibt es jetzt Unterstützung von Seite der Bundesregierung. So sollen Ersatzteile vereinheitlicht werden und so genormt werden. Dies hätte zur Folge, dass die Herstellung sowie die Reparaturen weitaus kostengünstiger werden. Auch die bekanntlich problematischen Ladezeiten der Stromer soll mit Hilfe des Bunds in den Griff bekommen werden. Daimler und BMW, genauso wie BOSCH und Siemens sind mit von der Partie.

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung hat sich um rund 6.200 Quadratmeter vergrößert und treibt  jetzt in modernsten Laboren und Büroräumen die Entwicklung von Batterien und elektrischen Antrieben voran.