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Inbound Marketing: Die wichtigsten Grundlagen in 7 Schritten
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Inbound Marketing: Die wichtigsten Grundlagen in 7 Schritten

Inbound ist die Marketingform mit dem größten Potenzial, Umsätze zu steigern. Und es ist authentisch, d.h. die Unternehmen können und sollen es so weit wie möglich in Eigenregie umsetzen. Daher sollten möglichst viele Mitarbeiter das Prinzip verstehen.

Wie in Artikel „Die große neue Chance für B2B-Unternehmen: Was ist Inbound-Marketing“ beschrieben, ist Inbound eine neue Form des Marketings. Sie ist entstanden, weil die Menschen zunehmend „werbeblind“ werden. Daher lohnt es sich heute oftmals nicht mehr, eine Werbebotschaft möglichst laut in die Welt zu posaunen – denn sie trifft meist nur noch auf taube Ohren.

Im B2B-Bereich war es sowieso noch nie eine gute Idee, viel Geld dafür zu bezahlen, dass möglichst viele Menschen die eigenen Produkte sehen. Für die meisten B2B Produkte kommen als Kunden sowieso nur sehr spezifische Gruppen in Frage – und alle anderen Empfänger sind nur teurer Streuverlust.

 

Im Internet ist nun zum einen die „Werbeblindheit“ noch viel stärker: Werbebanner werden in den allermeisten Fällen von vollautomatischen Ad-Blockern neutralisiert – man muss sie also nicht einmal mehr selbst ignorieren. Auf der anderen Seite ist jenes Internet aber auch der Ort, an dem sich die erwähnten kleinen Gruppen von B2B-Einkäufern tummeln: 94% ihrer Kaufentscheidungen basieren auf Onlinerecherchen! Und hier ergeben sie sich sogar zu erkennen, indem sie nach Informationen über spezifische Produkte suchen.

Genau an diesem Punkt setzt das Inbound Marketing an: Es bringt diejenigen, die Suchanfragen zu Produkten stellen, auf die Webseiten der Anbieter dieser Produkte.

Infografik über den Verkaufsvorgang von digitalen B2B-Einkäufen.

Nachdem, wie gesagt, die allermeisten Einkäufer zuerst einmal eine Suchmaschine anlaufen, ist es eigentlich nur logisch sie auch gleich dort abzuholen. Und das tut man am besten höchstpersönlich – denn Inbound-Marketing lässt sich nicht so einfach auf eine Werbeagentur abwälzen: Wer über eine Suchmaschine nach Produkten sucht, will mehr Informationen dazu bekommen, als in einen griffigen Werbeslogan passen. Um detaillierte Hintergrundinformationen zu bieten braucht man allerdings Fachwissen – und das haben vor allem die eigenen Mitarbeiter, die Tag für Tag an den Produkten arbeiten.

Aus dieser Erfahrung heraus bildet man den Rohstoff, aus dem das Inbound Marketing gemacht ist: den Content. Diesen bereitet man dann so auf, dass er von Google und Co. in den Suchergebnissen ganz vorne platziert wird. Dann finden ihn die Interessenten schnell und er dient als eine Art Brücke von der Suchmaschine zur eigenen Webseite – und damit zu den eigenen Produkten. Und was man dafür konkret tun muss, das erfahren sie hier in sieben einfachen Schritten.

2. Suchbegriffe recherchieren

Interessenten geben auf der Suche nach Informationen einzelne Wörter in die Suchmaschinen ein, die sie für geeignet halten, ihr Anliegen zu beschreiben. Diese Wörter nennt man Schlagwörter oder, neuhochdeutsch: Keywords.

Damit der eigene Artikel diesen Schlagwörtern auch zugeordnet werden kann, müssen sie darin auftauchen. Dafür sollte sich zunächst überlegen, welche Wörter sich dafür am besten eignen. Tools, wie der kostenlose Google Adwords Keyword Planer zeigen an, nach welchen Wörtern wie häufig gesucht wird und liefern auch Ideen für weitere Keywords.

Die geeignetsten Schlagwörter sollten dann an prominente Stellen, wie etwa Überschriften oder Teaser-Texte gesetzt werden. Außerdem bietet fast jedes Content-Management System die Möglichkeit, für jede Unterseite nochmal Keywords zu hinterlegen. Das stellt sicher, dass die Suchmaschine weiß,  um was es auf dieser Seite geht und sie für dementsprechende Suchanfragen anzeigen kann. Diese Funktion findet man meistens recht schnell und einfach – und im Zweifel googelt man es einfach, denn die meisten Anleitungen, die man dafür im Netz finden wird, sind gleichzeitig ein Beispiel für Inbound Marketing Content.

Wenn man diese Grundlagen vor Augen hat, kann man das Inbound Marketing gewissermaßen in den eigenen Arbeitsalltag integrieren: Immer, wenn man im Internet oder in den sozialen Netzwerken Artikel über die eigene Branche liest, sieht man, welche Themen und welcher Stil einen besonders ansprechen – und ggf. etwas ähnliches probieren. Hat man ein kompliziertes Problem gelöst, kann man vielleicht überlegen, ob dieser Lösungsweg auch für andere interessant sein könnte. Wenn man bestimmte Schlagwörter googelt, sieht man gleich, auf welchem Platz die Webseiten von Partnern oder Konkurrenten angezeigt werden. Und bei einem gelegentlichen Blick in die Analysetools wird man immer Verbesserungspotenziale – und nach jeder erfolgreichen Maßnahme sieht man dort, wie das Umsatzplus genau zustande kam.    

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