Top Deals rund um Deine Mobilität

Artikelbild BeschreibungContent-Marketing: Ohne diese Tools wirst Du nie Spaß haben 1842
Artikelbild BeschreibungContent-Marketing: Ohne diese Tools wirst Du nie Spaß haben 1842
Content-Marketing: Ohne diese Tools wirst Du nie Spaß haben
Artikelbild BeschreibungContent-Marketing: Ohne diese Tools wirst Du nie Spaß haben 1842
Artikel

Content-Marketing: Ohne diese Tools wirst Du nie Spaß haben

Im Online-Marketing gilt: Wer schreibt, der bleibt. Das kann nerven. Aber es gibt Tools, die können Trost und Freude spenden. Hier sind vier.

Artikelbild 1843

An diesem "Internet" kommt heutzutage wohl niemand mehr vorbei, egal ob B2B, B2C, C2C oder X2Y, kaum jemand kauft heute noch irgendetwas, ohne zuvor zumindest einen kurzen Blick auf die Datenautobahn zu riskieren. Und dort will er dann auch ein bisschen Input finden – also möglichst nützliche Infos zum jeweiligen Produkt, der Dienstleistung oder dem "Wasauchimmer", dass er gerade zu kaufen gedenkt.

Wer verkaufen möchte, muss daher Informationen bieten, ob in Form von Produktbeschreibungen, Ratgebern oder Hintergrundartikeln. Aber nicht jeder kleine Online-Händler hat eine Stamm-Agentur, die ihm solche Lasten schon im vorauseilenden Gehorsam abnimmt. Was er dagegen auf jeden Fall hat, ist zumindest mal eine Startseite, die er halbwegs anständig betexten muss.

Daher ist man heutzutage schlichtweg dazu genötigt, Texte zu schreiben. Das kostet Zeit und Nerven, was man dem Ergebnis natürlich nicht anmerken sollte. Denn Texte müssen leicht verständlich sein und im Idealfall sogar noch unterhalten. Daher schadet es sicher nicht, wenn man schon beim Schreiben ein wenig Spaß hat.

Unter diesem Aspekt habe ich nun noch einmal meinen Artikel "Content Marketing Tools – kostenlose Helfer auf dem Weg zu erfolgreichen Artikeln " hinterfragt. Herausgekommen sind die folgenden Helferlein. Sie werden natürlich niemanden in himmlische Ekstase versetzen – das wäre von Content-Tools nun auch ein wenig zu viel verlangt. Aber sie haben durchaus Potenzial, die müßige Schreibarbeit ein wenig unterhaltsamer zu gestalten.

1. Pocket – Ein Genuss für die Sinne.

Pocket hatte ich beim letzten Mal schon seiner Nützlichkeit wegen angepriesen. Inzwischen habe ich eine Beziehung zu diesem "Read Later"-Dienst entwickelt, die weit über ein normales Arbeitsverhältnis hinausreicht. Warum?

Artikelbild 1844

Das Pocket recht praktisch ist, hatte ich ja bereits erwähnt: Es ist einfach, synchronisiert sich auf allen Endgeräten und lädt die Texte, die man dort ablegt, automatisch herunter. Man kann die Artikel also morgens auf dem PC mit einem Klick ablegen und sie ohne weiteres Zutun dann bei Gelegenheit irgendwo unterwegs anschauen, ohne sich dabei über Empfang oder Datenvolumen sorgen zu müssen.

Darüber hinaus hat Pocket aber auch noch Humor – höchstwahrscheinlich unfreiwillig. Aber der ist ja meistens der beste. Über die App kann man sich die Texte nämlich auch vorlesen lassen. Dazu muss man nur die „Audio“-Funktion auswählen. Die Vorlesestimme scheint die Wörter automatisch zu erkennen – für eine hochemotionale Interpretation ist das natürlich nicht geeignet, aber es klingt auch nicht zu roboterhaft – alles in allem also ein wenig wie Mr. Spock.

Richtig interessant wird die Sache allerdings erst, wenn man die Sprache wechselt. Allzu viele davon beherrscht der Autor dieses Artikels zwar nicht, aber schon der geläufigste Anwendungsfall, also deutsche Texte durch die englische Spracherkennung zu jagen, reicht für einen kleinen Lacher zwischendurch. Umgekehrt funktioniert das natürlich ebenfalls. Die französische Sprache setzt hier – wie so oft – mal wieder die schönste Pointe. Und weil man die Sprachen erst wechseln kann, nachdem die Lesung bereits begonnen hat, setzt Pocket oftmals zunächst im falschen Idiom an. Der Missbrauch startet also auch noch von ganz alleine.

Wenn die Recherche zu trocken wird, kann man sich die nötigen Hintergrundinfos zur Abwechslung auch mit charmantem Akzent vortragen lassen.

Artikelbild 1845

2. Yodaspeak: With you may the force be

Bislang leider nur auf Englisch – trotzdem ein Gewinn. Wer mit einigen Formulierungen einfach nicht mehr weiter kommt, der übersetze sie einfach und frage Meister Yoda, der hat schließlich schon ein paar hundert Jahre Erfahrung auf dem grünen Buckel.

3. Phrasendreschen mit Phrasen.com

Für viele ist die „Überschriften-Kultur“ im Internet ein Symptom für den Untergang des Abendlandes. Dieses Label wird aber vor allem an Dinge vergeben, die eigentich Spaß machen. So auch hier.

Ein simpler Kalauer reicht oft schon, um eine unterhaltsame "Headline" zu produzieren. Und der lässt sich recht einfach erzeugen: Man nehme eine gebräuchliche Redewendung, die zumindest ein ganz klein bisschen zum Inhalt des eigenen Textes passt. Eine recht große Sammlung von geflügelten Worten gibt es bei Phrasen.com. Dann muss man nur noch so lange versuchen, die wichtigsten Keywords in eines der Sprichwörter zu quetschen, bis daraus eine annehmbare Witzelei entsteht.

Artikelbild 1846

4. Tausend Zeichen sterben: write or die

Wer noch zum Bund musste, weiß: Du schaffst sehr viel mehr Liegestütze, wenn jemand brüllend hinter Dir steht: Ein "Personal Trainer" ist schließlich auch nur eine gentrifizierte Variante dieses simplen Erfolgsrezepts.

Bei Text-Tools wie Write or Die kann man nun sogar stufenlos zwischen Fitness-Oase und Kasernenhof-Hölle wechseln: Man stellt die Zeit und die gewünschte Wörterzahl ein, drückt auf Play und fängt an, das Textfenster voll zu tippen. Tut man dies nicht schnell genug, dann wird man zum Weiterschreiben motiviert – sanft oder unsanft, je nach Setting.

Den maximalen Drill bringt der „Kamikaze-Modus“: Kommt man hier nicht zackig genug voran, beginnt er zur Strafe damit, schon geschriebene Wörter wieder zu löschen. Der Soundtrack dazu ist frei wählbar – in diesem Fall drängt sich aber die Playlist mit dem schönen Namen „Horror“ geradezu auf. Ab einer gewissen Schlagzahl steuert dann auch die Tastatur noch einen leicht panischen Klangteppich bei.

Wer wirklich schnell war, wird dafür aber auch in Bestenlisten eingetragen. Und den direkten Vergleich „Mann gegen Mann“ (bzw. Frau) kann man mit dem Schwestertool wordWars austragen.